Gedanken im Traueralltag

„F R E U D E“

Menschen in den dunkelsten Stunden beizustehen, ist für uns als Bestatter etwas Erfüllendes. Beistand zu leisten, da zu sein, helfen zu können, bereitet uns im wahrsten Sinne des Wortes Freude.

Wer in tiefer Trauer ist, für den scheint der Gedanke wieder Freude empfinden zu können, sehr weit weg. Die Welt erscheint dunkel und trostlos. Durch die Art, wie wir mit den Angehörigen den Abschied organisieren und gestalten, versuchen wir eine besondere Form der liebevollen Erinnerung möglich zu machen. Viele Trauernde öffnen sich uns gegenüber in den Gesprächen und erlauben so eine große Nähe herzustellen. Vertrauen entsteht und mit der Zeit ist da nicht nur der Schmerz und die Verzweiflung, einen geliebten Menschen unwiederbringlich verloren zu haben, mit der Zeit spürt man ein Gefühl der Dankbarkeit für die schönen Stunden, die man mit dem Verstorbenen verbringen durfte. Man erinnert sich an liebevolle Blicke, zärtliche Berührungen und wunderbare Gespräche. Und auf einmal ist da neben der Trauer Freude spürbar, dass es den Menschen, der gestorben ist, gegeben hat.

Familienangehörigen, Freunden und Verwandten die Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu verabschieden, all das stärkt die Gefühle, die Nähe und Verbundenheit entstehen lassen. Zusammen zu trauern, schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl und hilft mit der neuen Situation umzugehen.

Trauerfeiern bieten die Chance, Familien enger zusammen zu führen und Menschen zu treffen, die man vielleicht viele Jahre nicht gesehen hat. Wenn es gelingt, aus dem Abschied eine wahre Feier zu machen, kann auch so das Gefühl der Freude entstehen. Wir haben auf Beerdigungen Situation erlebt, wo außer tiefer Trauer auch immer wieder Fröhlichkeit zu spüren war, weil es den Verwandten und Freunden gelang, die schönen Momente, die sie mit dem Verstorbenen erlebt haben, aufleben zu lassen.

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